Film ab – Mut an in action!
– Diskriminierungssensibler Workshop

Im Projekt „Film ab-Mut an“ vom Friedenskreis Halle e.V. haben im letzten Jahr junge Menschen Kurz-Filme gedreht, die Alltagsrassismus thematisieren.

Wir arbeiten im Workshop mit diesen Filmen. Aus postkolonialer Perspektive setzten wir uns mit Rassismus auseinander, denn Diskriminierung und rassistische Hetze sind in unserer Gesellschaft alltägliche Ereignisse.
Wir regen euch dazu an, die eigene Position zu reflektieren, um Handlungsspielräumen bewusst zu werden. Mit Hilfe der Kurz-Filme sowie theaterpädagogischer Methoden entwickeln und erproben wir unsere Handlungsfähigkeiten für Aktionen im Alltag. Wir wollen mit unserem Workshop im Kleinen ansetzen; wir hören zu, machen sichtbar, reflektieren und üben fürs Aktiv-werden in Alltags-Situationen.

Der Workshop richtet sich an Menschen, die sich für die Zusammenhänge gesellschaftlichen Ausschlusses interessieren und bereit sind sich selbst darin zu verorten. Wir üben gemeinsam, um Alltagsrassismus aktiv und entschieden entgegnen zu können.

Rassismus und strukturelle Diskriminierung sind aktuelle gesellschaftliche Themen. Bei den Verhandlungen zum NSU, den Taten und Vernetzungsbestrebungen rechter Gruppierungen in Chemnitz, Köthen und Kandel oder bei alltäglichen Anfeindungen auf der Straße.
Rassismus ist kein Phänomen, das in die Kolonialzeit verbannt werden kann, es durchzieht unsere Geschichte bis heute, wir sprechen daher von „Kolonialen Kontinuitäten“.

Zielgruppe: Junge Erwachsene von 16-27 Jahren
Format und Dauer: ca. 5h
Ariane Röder und Rashmi Sharma
Kontakt: ariane.roeder@friedenskreis-halle.de